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| Druckseite oder Abstracts 2001 | ||||||||||||||||||
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Bernard Gabard Abteilung Biopharmazie, Spirig Pharma AG, Egerkingen/Schweiz Eine durch Reinigungs-
oder Spülmittel, Detergenzien, Seifen usw. hervorgerufene Hautirritation
ist eine häufige Problemquelle in der klinischen Dermatologie und in der
Berufsdermatologie. Solche Produkte können zur Austrocknung der Hornschicht
und bei wiederholter Anwendung zur Schädigung und Entzündung der Haut
führen, bekannt als irritative Kontaktdermatitis. Behauptungen wie "mild"
oder "hautschonend" sind an erster Stelle bei der Produktbeschreibung
zu finden, der primäre Zweck der Anwendung, nämlich die Reinigung, tritt
erst an zweiter Stelle auf. Die Prüfung der Hautverträglichkeit ist
eine Hauptaufgabe der Hersteller von Reingungsprodukten geworden. Eine große
Anzahl von Veröffentlichungen beschäftigt sich mit der klinischen Prüfung
der Verträglichkeit, wobei Fragen wie Verbesserung und Standardisierung der
Methode, Verminderung der Prüfungskosten und Erleichterung der Produktauswahl
behandelt werden. Der Einsatz von Bioengineering-Messmethoden im Vergleich zur
klinischen Auswertung wird ebenfalls evaluiert. Im Allgemeinen ist eine Differenzierung
zwischen den Produkten mit den bisher etablierten Prüfmethoden schwierig,
wenn nicht unmöglich, da wirklich stark irritative Produkte nicht verkauft
werden.
PD Dr. Christian Surber, links, im Gespräch mit Dr. Bernard Gabard
Prof. Dr. Rolf Daniels, links, und Dr. Bernard Gabard
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