GD - Online S. Kopmann er al.: Stabilität von Pickering Emulsion
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Koppmann S.*, Daniels R.#, Schulz J.*, Gers Barlag H.*

Untersuchung zur Stabilität von Pickering Emulsion, Stabilisiert durch Oberflächenmodifiziertes Titanoxid

* Beiersdorf AG, Hamburg
# Technische Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig, Institut für Pharmazeutische Technologie, Mendelssohnstrasse 1, D 38106 Braunschweig

Stichworte: Pickeringemulsion, Titandioxid, Oberflächenbehandlung, Lichtschutz, Elektronenmikroskopie

Titandioxid wird heutzutage aufgrund seines breiten UV Absorptionsspektrums und seiner optischen Akzeptanz sehr häufig in kosmetischen Sonnenschutzemulsionen eingesetzt. Zusätzlich zu seiner UV absorptiven Wirksamkeit ist Titandioxid in der Lage, sogenannte "Drei Phasen Emulsionen" zu stabilisieren. Dadurch können emulgatorfreie, dermatologische Sonnenschutzemulsionen hergestellt werden, die besonders für die Anwendung bei allergiegefährdeter Haut geeignet sind. In neuen Publikationen beschreibt Binks et al. DreiPhasen Emulsionen, die durch verschiedene Feststoffe wie z.B. Silica und Latex Partikel stabilisiert werden [ 1 ] [2].

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Stabilität und Lichtschutzleistung emulgatorfreier Drei Phasen Emulsionen, bestehend aus mit Alumiumoxid und Simethicone beschichtetem Titandioxid, mittelkettigen Triglyceriden sowie Wasser als Hauptkomponenten. Die mittlere Partikelgröße des Titandioxid Pigments liegt bei 10 15nm. Verschiedene analytische Methoden, wie Elektronenmikroskopie und statische Lichtstreuung wurden benutzt um die Emulsionssysteme zu charakterisieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass stabile Pickering Emulsionen [3][4] durch Einsatz nanometergroßer Titandioxide erhalten werden können. Besonders stabile Systeme lassen sich durch den Einsatz oberflächenmodifizierter Titandioxide formulieren, wobei sich v.a. eine Beschichtung mit Aluminiumoxid und Simethicone als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Es lassen sich unabhängig von der Art der Herstellung in untersuchten Systemen v.a. stabile O/W Emulsionen herstellen.

[ 1 ] BINKS, B.P.; LUMSDON, S.O.: Langmuir 16 (2000), p. 8622 8631
[2] BINKS, B.P.; LUMSDON, S.O.: Langmuir 17 (2001), p. 4540 4547
[3] PICKERING, Spencer U.: J. Chem. Soc. Trans. 91 (1907), p. 2001 2021
[4] MUKERJEE, L.N.; SRIVASTAVA, S. N.: Kolloid Z. 150 (1957), p. 144 148

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