| GD - Online | K. Herberger: Beispiel Vakuumtherapie von Wunden | ||||
| Abstracts 2006 |
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Katharina
Herberger (1), Ina Zschocke (2) und Matthias Augustin (1) Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen, offenen und nicht kontrollierten Beobachtungsstudie wurden Patienten mit Wunden jeglicher Art untersucht, bei denen eine VAC-Therapie vorgesehen war. In die Bewertung gingen n=264 Patienten ein, davon n=176 abgeschlossene Datensätze. Folgende Zielparameter wurden vor vs. nach VAC-Therapie erhoben: 1) Wundstatus, 2) Lebensqualität (LQ), gemessen mit dem FLQA-wk (Freiburg Life Quality Assessment), 3) Patienten-definierter Nutzen (PDN), gemessen mit einem eigens entwickelten und validierten Fragebogen. Ergebnisse: Bei 42,0 Prozent der Patienten lag eine chronische Wunde
vor, bei 46,6 Prozent wurde eine akute Wunde diagnostiziert. (11,4 Prozent
fehlende Daten). Die chronischen Wunden untergliederten sich in Ulcus
cruris (19,0 Prozent), Decubitalulcus (8,1 Prozent), diabetischer Fuß
(56,8 Prozent), andere chronische Wunden (20,3 Prozent). Bei den akuten
Wunden handelte es sich um postoperative Wunden (81,7 Prozent), Zustand
nach Hauttransplantation (4,9 Prozent) und andere akute Wunden (20,7 Prozent;
jeweils Mehrfachnennungen möglich). Fazit: 1. Patienten mit Wunden äußern eine Vielzahl unterschiedlicher
Therapieziele. Bei der Nutzenbewertung der VAC-Therapie sollten diese
Berücksichtigung finden
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